
Datenkultur ist wie junges Gemüse – es wächst nicht schneller, nur weil man dran zieht
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Datenkultur ist wie junges Gemüse
Trotz Milliarden-Investitionen in Daten und KI scheitern viele Initiativen. Das ist nichts Neues. Reports bleiben ungenutzt. KI-Piloten skalieren nicht. Viel Invest, wenig Return.
Schnell heißt es: "Es fehlt eine 'gute' Datenkultur!". Sie wird als der fehlende Baustein behandelt, der gestaltet werden soll, damit Potenziale aus Daten erkannt und umgesetzt werden.
Das ist ein fundamentaler Denkfehler. Unternehmenskultur ist nicht die Ursache für Erfolg oder Misserfolg, sondern der Effekt. Sie ist das Ergebnis davon, wie eine Organisation täglich Entscheidungen trifft und Probleme löst, nicht die Voraussetzung.
Versuche, Datenkultur direkt zu gestalten (z.B. durch Appelle oder Definition von gewünschten Werten), greifen daher ins Leere. Man zieht nur an der "Datenkultur-Pflanze".
In meinem neuen Artikel auf CIO Online zeige ich zusammen mit Dr. Leonie Petry, warum dieser Ansatz scheitern muss und wie wir stattdessen die wahren, kontextuellen Barrieren für den Erfolg mit Daten und KI finden und überwinden. Den Link zum Artikel teile ich im ersten Kommentar.
Was tut Ihr, um die richtigen Wachstumsbedingungen zu schaffen? Oder zieht Ihr noch an Eurer "Datenkultur-Pflanze"?